Netprint ist eine Krücke von Kinco aus der Windows XP-Zeit, die leider kaum ein Kunde nutzt.
Die Herausforderung ist nicht nur Netprint selber, sondern auch die Windows Druckertreiber-Welt, die ein ziemliches Chaos ist, zumindest auf dem technischen Stand von Netprint.
Da Netprint nie wirklich angenommen wurde, entwickelt Kinco es auch nicht weiter.
FTP mit Druck im Betriebssystem ist eine tolle Lösung. "Das kann es eigentlich nicht sein", würde ich also umkehren zu: Super Lösung. Der PC hat ja viel bessere Kontrolle über seine Dateien und Druckprozesse in der modernen Welt, als ein antikes Netprint-Tool mit Treiber-Brücken zu Windows-Druckern die es so eigentlich schon fast nicht mehr gibt. Insofern eher Respekt und ein Lob an diese gute Lösung.
Es gibt von Kinco einen FTP-Client, mit dem man auch Daten auf einen FTP-Server verteilen kann. Also ist die Frage zum Austausch hier, soll der PC der FTP Client oder Server sein? Der PC als Client ist einfacher, weil dann auf dem PC nicht extra ein FTP-Server installiert werden muss und Kinco sowieso einen FTP-Server an Board hat.
Warum kann man im GL100E keine Netzwerklaufwerke anbinden? Einfach, es ist ein altes Linuxsystem, auf dem nur wenig erschlossen ist, kein Windows. Jede Netzlaufwerk-Konfiguration müsste also auch in Linux laufen. Es ist kein Windows und damit mit der Windows-Welt wenig kompatibel, vor allem mit der Windows-Welt des Windows-XP-Kerns auf dem DTools basiert.
Das bedeutet, eine CSV auf dem HMI ablegen und mit FTP abholen und löschen ist auch hier eine sehr gute und flexible Lösung, bei der man volle Kontrolle hat.